Auslandsinsolvenz in der EU: Ein Vergleich zwischen England und Frankreich

Viele Bundesbürger die eine Privatinsolvenz im Ausland abwickeln möchten, stehen  schon anfangs vor der essentiellen Frage welches Land sie dafür wählen sollen.

Aufgrund der kurzen Dauer der Wohlverhaltensphase und der Sprache bleiben dann zumeist nur noch Frankreich und England übrig.

Für England spricht, dass die Erööfnungsvoraussetzungen weniger streng sind als in Frankreich. Vor Französischen Gerichten muss die Eröffnung des Insolvenzverfahrens mit einem Anwalt durchgefochten werden.

Ausserdem ist die Möglichkeit einer Insolvenzeröffnung in Frankreich auf drei ostfranzösische Departements beschränkt.

In England unteliegt man hingegen einer freien Wahl des Ortes, an dem ein Insolvenzantrag gestellt werden kann.

Man darf aber nich vernachlässigen, dass auch Englische Gerichte von dem zunehmenden Insolvenztourismus genervt sind und unschlüssige Anträge abweisen.

Welches Land letztendlich für das Insolvenzverfahren besser geeignet ist hängt von vielen individuellen Faktoren ab ,die vor allem in der Person des Schuldners liegen.

Ausschlaggebend ist aber auch die Art der Schulden.

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