Rechtsschutzversicherung Arbeitsrecht

Das berufliche Umfeld bietet auch auf rechtlicher Ebene ein großes Konfliktpotenzial. Und in diesem Bereich gilt ebenfalls, dass eine rechtliche Unterstützung bis hin zum Prozess viele tausend Euro in Anspruch nehmen kann. Eine Rechtsschutzversicherung rund um das Arbeitsrecht bietet Sicherheit sowie die notwendige Unterstützung, wenn es einmal zu Problemen kommt.

Wann ist eine Rechtsschutzversicherung im Arbeitsrecht sinnvoll?

Als klassischer Mitarbeiter ist die Rechtsschutzversicherung für Arbeitsrecht eine sinnvolle Entscheidung. Angebote gibt es für Angestellte, Beamte oder auch Mitarbeiter im öffentlichen Dienst. Generell sollten Sie zunächst allerdings überprüfen, ob Sie nicht unter Umständen über Umwege einen entsprechenden Versicherungsschutz genießen. In vielen Gewerkschaften beinhaltet die Mitgliedschaft eine Rechtsschutzversicherung im Arbeitsrecht. Zudem sollten Sie sich individuelle Gedanken machen, ob sich der Abschluss der Versicherung lohnt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Sie bereits im Vorfeld befürchten, dass es zu Ärger kommen kann.

Besonderheiten rund um die Arbeitsrecht-Rechtsschutzversicherung…

Eine alleinige Rechtsschutzversicherung für den Bereich Arbeitsrecht findet sich in der Regel trotz der breiten Auswahl unterschiedlicher Versicherungen heute nicht. Vielmehr koppeln die Versicherungen entsprechende Policen an eine private Rechtsschutzversicherung. Zwar erhalten Sie hierdurch einen besonders umfangreichen Schutz, allerdings verursachen diese Versicherungen auch zusätzliche Kosten. Wartezeiten spielen beim Abschluss der gewünschten Versicherung ebenfalls eine wichtige Rolle. Bevor der umfangreiche Versicherungsschutz greift, schreiben die meisten Versicherungen eine Wartezeit von drei Monaten vor. Innerhalb der ersten drei Monate besteht der Schutz also nicht.

Welche Leistungen beinhaltet eine solche Versicherung?

In erster Linie dient der Abschluss einer Rechtsschutzversicherung für den Bereich Arbeitsrecht der Abdeckung entstehender Kosten bei Rechtsstreitigkeiten. So übernimmt die Rechtsschutzversicherung im Ernstfall natürlich Anwalts- und Prozesskosten. Aber auch sogenannte Zeugengelder, Kosten für notwendige Gutachten, die Kosten für eventuelle Schlichtungsverfahren oder auch die finanziellen Aufwendungen der Gegenseite deckt die Rechtsschutzversicherung ab.

In unterschiedlichen Szenarien des Arbeitsalltags springt die Versicherung ein, wenn es zu Rechtsstreitigkeiten kommt. Dies ist beispielsweise bei einer ungerechtfertigten Abmahnung der Fall. Ebenfalls häufig anzutreffen: Ungerechtfertigte Kündigungen oder fehlende Abfindungen. Weigert sich das Unternehmen, Löhne oder Weihnachtsgeld zu zahlen, springt auch hier die Rechtsschutzversicherung von Ihnen ein. Ebenso gilt dies bei Streitigkeiten rund um den Arbeits- und Jungendschutz.

Vorsicht: Diese Szenarien sind nicht durch die Versicherung abgedeckt

Eine allgemeine, anwaltliche Beratung ist durch die Rechtsschutzversicherung im Arbeitsrecht leider nicht abgedeckt. Wünschen Sie also einen Ratgeber rund um rechtliche Themen oder Problematiken, bleibt häufig nur das Bezahlen aus eigener Tasche. Besteht keine Aussicht auf Erfolg oder ist beispielsweise eine Kündigung auf Basis einer Straftat erfolgt, übernimmt die Versicherung ebenfalls keine Kosten. Die genauen Bedingungen lassen sich im Vertrag genau nachlesen.

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