Teil 2: Interview mit dem englischen Insolvenzverwalter

Die ersten Fragen bezogen sich auf meine persönlichen Daten. Der OR übertrug meine Angaben in das Formular. Neben den Standardfragen wollte er noch meine Wohnorte der letzten 3 Jahre wissen. Wichtig hier ist dass vor Beantragung der Insolvenz der Wohnort mindestens 6 Monate in UK liegt und mind. 3 Monate in dem Bezirk in dem die Insolvenz gemeldet wird (nur wichtig bei einem Umzug innerhalb von GB). Da ich „nur ca. 13 Monate vor meiner Insolvenz in UK gelebt habe wollte der der OR auch meine vorherigen Anschriften in Deutschland wissen. Weiterhin bat er mich die Mietverträge seit meiner Zeit in UK kurzfristig nachzureichen. Er teilte mir auch mit, dass er meinen aktuellen Vermieter über die Insolvenz verständigen wird – was mir persönlich nicht sehr recht war – da es ja doch eine sehr persönliche und auch unangenehme Situation ist. Also jeder der nur seinen Wohnsitz zum Schein nach UK legen möchte, sollte hier gewarnt sein und gründlich „Spuren“ legen. Da ich mich tatsächlich in UK aufhielt und dort auch studierte war das bei mir kein Problem. Weiterhin wollte er von mir die Kontoauszüge aus dem letzten Jahr haben sowie meine Rechnungen für meine freiberufliche Tätigkeit (freelancer).

Eine Antwort auf „Teil 2: Interview mit dem englischen Insolvenzverwalter“

  1. Also bei mir hat der OR nur die Gläubiger informiert.
    Scheinwohnsitze sind inzwischen sinnlos. Jede Ein- und Ausreise wird registriert, dies wissen auch Gläubiger und die Scheinwohnsitze sind der beste Angriffspunkt für Gläubiger.
    Daher sollte man bei Nachfragen gute Gründe haben.

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